Wir haben uns zur Aufgabe gemacht unseren Besuchern auf Philippinen.Fun einen wunderschönen Urlaub zu bescheren. Aus diesem Grund erkundigen wir uns jeden Tag ob es Änderungen bei Reisewarnungen durch das Auswärtige Amt gibt, besondere Taifun Warnungen ausgesprochen werden oder andere Naturkatastrophen vorauszusehen sind.

Philippinen und Naturkatastrophen

Ja, die Philippinen werden im Vergleich zu Deutschland sehr oft von Naturkatastrophen heimgesucht. Dazu gelten insbesondere Taifune wie Yolanda im November 2013 oder das Erdbeben auf Bohol im selben Jahr. Diese richten erheblichen Wirtschaftlichen Schaden an und es kommt ebenfalls zu Todesfällen. Der berühmte „Ring of Fire“, der pazifische Feuerring liegt unterhalb der Philippinen, entsprechend sind hier auch Vulkanausbrüche eine Möglichkeit.

Diese großen Naturkatastrophen sind jedoch Ausnahmen und nicht die Regel. Oftmals ist es vielmehr so das ein Taifun angekündigt wird, in dem Gebiet welches betroffen ist der Fährverkehr für einige Tage eingeschränkt ist. Man einen stürmischen Tag erlebt und dann wieder alles anklingt. Dies bedeutet das Normalerweise zwischen 4-6 Tagen schlechtes Wetter herrscht. Danach geht alles seinen gewohnten Gang.

Man muss jedoch beachten, wenn PAGASA, die philippinische Wetterbehörde, Warnungen ausspricht, diese ernst genommen werden sollten. Es gibt immer wieder abenteuerlustige Touristen und Fischer die arm genug sind um für das gebotene Geld trotzdem eine Inseltour anbieten. Davon kann man nur dringend abraten. Sicherheit muss bei der Philippinen Reise einfach oberste Priorität haben. Lieber eine Tour zu viel absagen, als mit den Konsequenzen leben zu müssen es nicht getan zu haben.

Entführungen auf den Philippinen

Diese sind berühmt, oder vielmehr berüchtigt und werden hauptsächlich durch die Abu Sayyaf ausgeführt. Begrenzen sich jedoch fast ausschließlich auf den Süden/Südwesten der Philippinen. Es gab bereits Ereignisse in den Visayas, dies sind jedoch Ausnahmen bei diesen außergewöhnlichen Vorfällen.

Allgemein sagt man das man alles was unterhalb der Spitze der Mindanao Region liegt nicht mehr besuchen kann und als allgemein gefährlich gilt. Dies ist jedoch vielmehr eine Übertreibung wie man sie leider immer mal wieder auch in den Medien findet. Selbst Mindanao hat einige sehr schöne und auch sichere Reiseziele, besonders im Norden. Hier darf man sich nicht von den Medien verrückt machen lassen.

Wir beobachten die aktuelle Situation genauestens und informieren uns stets bei lokalen Medien wie die aktuelle Lage aussieht um ggf. selber auch Warnungen auszusprechen, oder Reisegebiete bei uns aus den Empfehlungen zu nehmen.

Vorsorge um die eigene Sicherheit zu erhöhen

Meiden sie die Sulusee. Bereisen sie auch nicht mit einem eigenen Boot. Es ist kein Geheimnis das dieses Gebiet bereits seit Jahrhunderten als unsicher gilt, da es seit jeher von Piraten, Plünderern und anderen Kriminellen als Route benutzt wird.

  • Wetterwarnungen von PAGASA beachten. Gibt es Taifun Warnungen ist von jeglichen Transfers in dem Gebiet abzusehen. Die Fährgesellschaften stellen den Betrieb selbstständig ein. Jedoch gibt es immer wieder Fischer welche diese Zeit nutzen um Reisewillige mit ihren kleinen Bancas zu transportieren. Entsprechend kommt es immer mal wieder vor das es zu Schiffsunglücken kommt da Sicherheitshinweise nicht beachtet worden.
  • Wertvolles nicht offen zur Schau stellen. Die Einheimischen sind Arm, manche von ihnen so arm, das sie am einigen Tagen gar nichts zu essen haben. Es passt daher nicht das man mit Goldschmuck und Luxus Uhr durch die Philippinen reist, sondern es erhöht das Risiko für eben diese Dinge überfallen zu werden um ein vielfaches.
  • Weiter finden sie auf den Seiten des deutschen Auswärtigen Amtes, dem Schweizer Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und dem österreichischen Außenministerium  Informationen zur aktuellen Lage auf den Philippinen

Ist es gefährlich auf die Philippinen zu Reisen

Dies liegt ganz und gar daran wohin sie reisen möchten. Zieht es sie nach Boracay Island oder Bantayan Island nördlich von Cebu, dann würde diese Antwort ein klares „Nein.“ sein. In diesen Gebieten erleben sie einen Urlaub so sicher wie man ihn in Griechenland, Spanien oder der Côte d’Azur erleben kann.

Missachten sie die dritte Regel zur eigenen Sicherheit, würde daraus ein „Jein.“ werden, aber das würde wohl auf jedes andere Land zutreffen.

Möchten sie jedoch eine Reise in den Süden von Mindanao machen um dort die unerforschten Wälder zu erkunden, müsste man ein klare „Ja.“ antworten.